BAG- und normengestützte Triage für gesundheitsrelevante Expositionen aus Standort, Konstruktion, Materialien, Bauprozess und Betrieb. Orientierung - kein Mess-, Lüftungs- oder Schadstoffnachweis.
Der Standortwert wird bewusst nicht geschätzt. Die Karte liefert eine Wahrscheinlichkeit, nicht die Radonkonzentration des Gebäudes. Bei Umbauten ist eine anerkannte Messung die belastbarere Grundlage.
Fachliche Grenze: Die Karte zeigt die Wahrscheinlichkeit einer Überschreitung des Referenzwerts von 300 Bq/m³ und den Vertrauensindex - nicht die tatsächliche Radonkonzentration dieses Gebäudes. Für die Dringlichkeit ist der BAG-Radon-Check, für die Gebäudebeurteilung eine anerkannte Messung massgebend. BAG-Radonkarte und Radon-Check ↗
| Prüfentscheid | Variante 1 | Variante 2 | Variante 3 |
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Bewertungsprinzip: Die Stufen 0/1/2 zeigen den Bearbeitungs- und Absicherungsgrad, nicht eine Gesundheitsnote. Ein kritischer oder ungeklärter Befund wird nicht durch starke andere Bereiche kompensiert. Für die Lüftung gilt insbesondere: Belastungsquellen reduzieren, möglichst nahe an der Quelle abführen und den verbleibenden Aussenluftbedarf raumweise nach dem massgebenden Kriterium bestimmen.
Die Ergebnisse zeigen Planungs- und Abklärungsbedarf. Sie ersetzen weder Nutzungsvereinbarung, Lüftungsdimensionierung und Abnahme noch Radon- oder Raumluftmessungen, Schadstoffdiagnostik, Feuchtenachweis oder objektspezifische Fachplanung. Norminhalte sind als eigene Kurzaufbereitung wiedergegeben, nicht als Normreproduktion. SIA 2023:2008 wird nur historisch geführt, da es durch SIA 382/5:2021 ersetzt wurde.